In lieber Erinnerung

weißes Gänsemädchen
2009 ist es zu uns gekommen. Es hatte ein Schädel-Hirntrauma, war blind und gelähmt. Es hat viele craniosacrale Anwendungen bekommen.
Thommy war im Grunde ein Beziehungsopfer. Thommy konnte sich mit dem neuen Partner und dem neuen Hund im Haus nicht abfinden. So begann er, was Katzen gerne tun, um Protest zu äußern: er pinkelte das Haus voll, was nicht gerade dazu beitrug, den häuslichen Frieden zu stärken. So suchte Thommy bei uns Zuflucht. Thommy hatte wie viele Perserkatzen deformierte Gesichtsknochen, die ihm das Fressen sehr erschwerten. Er brauchte speziell auf ihn zugeschnittenes Futter. Mit unseren Katzen und vor allen Dingen auf unseren Plumeaus hatte er sich sehr häuslich eingerichtet und war ein ausgesprochen liebenswerter und ausgeglichener Kater. Leider ist Thommy inzwischen verstorben.


Fridolin kam am 14.10.2006 zu uns. Zu dem Zeitpunkt war er 28-30 Jahre alt. Fridolin stand viele Jahre einsam und allein auf einer Weide, völlig ungepflegt und mit endlos langen Schnabelschuhhufen. Fridolin war bissig, grimmig und frustriert. Sofort hat er sich Lady angeschlossen und hat sich fast ein halbes Jahr nicht von ihr trennen lassen. Beim Versuch, ihn wegzuführen, erwachte seine Panik vor Einsamkeit und er setzte sich äußerst heftig zur Wehr. Seit Juni 2007 hat er seine riesige Panik überwunden und lebt völlig entspannt bei uns auf dem Hof.
Leider ist Fridolin im November 2010 gestorben.
Leo, geboren in 1996, kam 1997 auf unseren Gnadenbrothof. Vorher war Leo Maskottchen in einem Reitstall im Siebengebirge.
Sumana fand Andrea im Sommer 2000 auf einem Rasthof Nähe der Stadt Bari (Süditalien). Sie war dort ausgesetzt gemeinsam mit einem weiteren Hund und war hoch schwanger. Wie sich von allein versteht, konnten wir die beiden dort nicht sitzen lassen. Wir brachten sie mit nach Ziegenhain, wo Sumana 2 Tage später 11 Welpen zur Welt brachte. Die Welpen wurden vermittelt, der zweite Hund konnte auch vermittelt werden.Sumana wiedersetzte sich erfolgreich einer Vermittlung, indem sie über einen 2,5 m hohen Zaun stieg und sich auf den Weg nach Hause (Ziegenhain) machte. Seitdem gehört sie zum Hof und bleibt auch hier.

Amos, 1989 geboren, leidete schon seit mehreren Jahren unter starken Schmerzen. Amos hätte dringend ein umfassendes Reha-Programm in einer Reha-Klinik mit täglicher Physiotherapie benötigt. Außerdem hätte er täglich mobilisiert und osteopathisch und cranio-sacral behandelt werden müssen. Amos benötigte tägliche Metacamgaben (Schmerzmittel). Er war am 22.5.2006 bereits in der Tierklinik Burg Müggenhausen bei Dr. Nolting. Amos wurde als nicht therapierbar entlassen.
Am 23.5.2009 ist Amos leider verstorben.

 

 
Mariclaire
Nelly gehörte seit 1990 zum Hofinventar. Sie wurde hier geboren und blieb. Nelly war 15 Jahre lang die ranghöchste Hündin und führte ihr Rudel äußerst klug und souverän. Schließlich mußte sie ihren 1. Rang an Sumana abtreten. In 2008 ist sie dann leider verstorben.



Lamour, geboren am 24.4.1973, ist am 31.3.2007 aus einem Kölner Reitstall auf unseren Gnadenbrothof gekommen. Susanne Herweg hatte ihn schon ins Herz gefasst, als er noch in Hasselbach auf einem Hof sein Gnadenbrot bekam. Da er Probleme mit dem Fressen hatte, beobachtete Susanne, dass er immer schlechter dran war. Als er dann nach Köln in einen Reitstall kam, wurde ihr klar, dass er das dort nicht überleben konnte. In einer großen Aktion wurde er auf dem Hof aufgenommen. Fotos zeugen noch von seinem schlechten, lebensbedrohlichen Zustand. Außer, dass er nur ganz spezielles Futter fressen konnte, was er anscheinend bislang nicht bekommen hatte, und daher total abgemagert war, hatte er den ganzen Körper voller Haarlinge und Pilz, die er auch leider auf den Hof mitbrachte. Monatelange Gaben von Medikamenten, homöopathischen Mitteln, Andreas Cranio-Sacral-Behandlungen oft bis weit in die Nacht und ganz viel liebevolle "Streicheleinheiten" besonders von Susanne, brachte ihn wieder auf die Beine. Man konnte im Laufe des Jahres beobachten, wie er wieder er selbst wurde, ein Pferd, das seinen Lebensabend genießen konnte. Das ganze Jahr über stand Lamour im Mittelpunkt des Hofgeschehens. Er bekam viel Medieninteresse, verschiedene Zeitungen berichteten davon. Leider verstarb er in der Sylvesternacht. Wahrscheinlich hat er als Folge der Sylversterknallerei einen Herzinfarkt bekommen.

 

 

Am 11.7.2007 ist leider unser Kaninchen Flax gestorben. Es lag morgens, als wir die Kaninchen füttern wollten, leblos im angrenzenden Stall.

 

Leider ist im Juni 2007 eine unserer Enten gestorben. Sie war sehr stark erkältet, und der Tierarzt war fast täglich bei uns auf dem Hof. Letztendlich konnte unsere Ente dann aber doch nicht gerettet werden. 2 Monate trauerte ihre Partnerin sehr, bis dann Ende August eine neue Enten-Partnerin zu uns auf den Gnadenbrothof kam.

Emma kam mitten im Winter 2004 im völlig verwahrlosten Zustand, hoch depressiv, weit über 100 kg ( ca 50 kg Übergewicht ), mit stinkenden Hautekzemen, tief eingewachsenem Halsband, mit vereiterter Gebährmutter und schwerer Arthrose zu uns. Ihre Knie standen im 90° Winkel vom Körper ab und die Pfoten dementsprechend 90°-winklig zum Körper. Die inneren Zehen waren durch diese Fehlhaltung abgeschliffen. Emma hatte die letzten Jahre im Zwinger gelebt und wurde von "Friends of Jesus" zu uns gebracht.
Die vereiterte Gebährmutter wurde entfernt, die Hautkrankheiten wurden durch ständiges Baden, Bürsten und Eincremen behandelt. Die Fehlstellung ließ sich durch Cranio-Sacrale Therapie in´s erträgliche Maß zurückstellen.
An einem Wochenende am Vereinsstand des Altenkirchener Weihnachtsmarkts war Emma der große Liebling der Kinder.
Am 4.1.2007 ist Emma ganz plötzlich innerhalb von 10 Minuten gestorben.

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