Cranio-Sacrale Therapie bei unseren Pferden

Bei Pferden muss vor der eigentlichen Behandlung erst ein liebevolles Vertrauensverhältnis zur Therapeutin entstehen. Sie gewährt dem Pferd die Freiheit, die Dauer und die Behandlungspunkte selber zu wählen.
Mit dem Tastsinn ihrer geschulten Hände nimmt Andrea Mais den Cranio-Sacralen Puls am gesamten Körper wahr. Am deutlichsten sind die Amplituden an Schädel und Wirbelsäule spürbar. Sie erspürt die gesunde oder eingeschränkte Beweglichkeit der Schädelknochen/Wirbel sowie der Membran. Veränderungen oder Einschränkungen sind dabei spürbar. Durch diesen hochsensiblen Kontakt entsteht ein klares Bild vom körperlichen Zustand, sowie des seelischen Spannungsfeldes des Pferdes.
Unwinding z.B. ist eine Methode, in der der Körper sich mit eigenen gezielten Bewegungen von krankmachenden Gewebestrukturen befreit.
Andrea mit Limahl
Andrea mit Lisa Mai 2007
Andrea mit Amos
Andrea mit Amos Juni und Juli 2007
Andrea mit Tanaro April 2011

Wie der Betrachter der dargestellten Fotos erkennen kann, wird das Pferd durch die gezielten Cranio-Sacralen Berührungen in einen Zustand tiefer Entspannung versetzt. Andrea Mais arbeitet grundsätzlich nur an freistehenden Pferden, um ihnen die Wahl der Dauer und der Anwendungsbereiche zu ermöglichen.
Jeder Augenblick dieser Arbeit verläuft in enger Verbindung mit dem Pferd.
Der Cranio-Sacrale Puls ist mit sanften Berührungen der Hände am gesamten Körper spürbar. Je nach Befund gibt es spezielle Techniken, die alle mit ruhigen Bewegungen durchgeführt werden.
Blockierte Gewebestrukturen ( Schädelknochen, Wirbel, Membrane, Muskeln... ) können beweglich und gestaute Bereiche wieder durchlässig werden. Die persönliche Selbstheilungskraft wird dabei reaktiviert und die Harmonisierung des Körpers angeregt!!
Cranio-Sacrale Therapie mit Lisa im Juli 2007
     
Die kleine Eselin NELE ist zur Zeit der Cranio-Sacralen Behandlung 3 Monate alt.Sie hat ein wunderschönes Zuhause in der Eselherde unserer Nachbarn. Ich wurde zu ihr gerufen wegen einer herausgesprungenen Kniescheibe.
Da sie auf allen Beinen keine gute Muskelspannung hat und hinten sowohl stark durchtrittig sowie x-beinig steht, rutschte zu Beginn die Kniescheibe einige Male wieder heraus.
Der Film zeigt Ihnen einen kleinen Ausschnitt der Cranio-Sacralen Behandlung dieser kleinen Eseldame, die bis dahin nur von ihren Besitzern angefasst worden war und zu Beginn äußerst scheu reagierte.
Unser Ziel ist es, über Optimierung ihres Neurologischen Systems die Spannung der schlaffen Gewebe zu verbessern.
Funktionieren die Nervenbahnen aufgrund der Therapie optimaler, arbeitet auch der gesamte Stoffwechsel des Körpers besser.
Cranio-Sacrale Therapie ( 4. Stufe ) ist auch Traumatherapie.
Die kleine Nele kann auch noch etwas Hilfe bei der Bewältigung ihres Nach-Geburts-Traumas brauchen; denn ihr erster Tag verlief nicht optimal.
Die Bilder, die nun folgen werden, deuten auf die Art ihres Traumas hin.
Jetzt, etwa 3 Wochen nach der ersten Sitzung , sieht die kleine Eselwelt schon schöner aus!
Die Kniescheibe bleibt an ihrem Platz, und sowohl Mutter als auch Tochter wirken sehr entspannt.
Nun kommt es auf gezieltes Muskelaufbautraining an, um die gute Entwicklung zu manifestieren.
Der folgende Film zeigt die ersten beiden Cranio-Sacral-Behandlungen der Russenstute LISA.
Um die folgenden Szenen aus dem Blickwinkel betrachten zu können, sollte der Zuschauer folgendes wissen:
Lisa lebt seit 20 Jahren fast unberührt mit ihrer Herde auf großen Weiden. Sie lässt sich kaum anfassen, nur unter Schwierigkeiten aufhalftern und nicht anbinden.
Sie leidet seit einigen Jahren unter intermittierender Lahmheit der Vorderhand beidseitig und konnte sich in letzter Zeit vorne nur noch tippelnd fortbewegen.
Die Ursachen dafür liegen in beidseitiger chronischer Hufrollenentzündung, sowie in der Bildung von Knochenzysten in der Zehe Nähe der vorderen Hufwand.
Zur Zeit übertrifft Lisas Entwicklung unseren Erwartungen.
Natürlich geht sie nach wie vor klamm, wagt aber schon manchmal wieder einen kurzen Galopp und wirkt insgesamt entspannter - auch im Umgang.
Sie zeigt in der Behandlung ganz besonders deutlich ihre persönliche Mitarbeit und führt Andrea Mais sehr gezielt an die zu behandelnden Körperregionen.

Im folgenden Film ist die Hauptperson LAMOUR, 34 Jahre alt, Haflinger, heute - nach langen Schulpferdjahren - im verdienten Ruhestand.

Bitte erschrecken Sie nicht vor den ersten Bildern!

Lamour kam am 31. März 2007 in unsere Hände.
Er war abgemagert bis auf die Knochen,
Diagnose: Darmstillstand.
Seine Zähne konnten schon lange kein Gras oder Heu zermahlen, und so verhungerte er über Jahre.
Sein Darm nahm nahm innerhalb weniger Stunden während der ersten Cranio-Sitzung seine Arbeit geräuschvoll wieder auf.
Er lebt jetzt von etwa 30 kg Heucobs täglich.
Sein gesamtes Fell war voller Ungeziefer und Pilz. Es ist nun rein und glänzend.
Das gesamte Pferd ist wieder hergestellt und muss augenblicklich sogar auf seine Figur achten!
Ich denke, die folgenden Bilder und Filme sprechen für sich.

 
Das sprechende Pferd
Als wir zu dieser Hannoveraner-Stute gerufen wurden, ging es um Leben und Tod.
Sie leidet seit etwa 6 Jahren an einem schweren Atemleiden.
Damals lebte sie eine Weile in einem mit Schimmel kontaminierten Stall, wo ihr Leiden begann und nicht auskuriert wurde.
Wie man zu Beginn der folgenden Behandlung gut erkennen kann, begann die Therapie mit einem äußerst schwer (aus)atmenden Pferd mit veränderter Körperhaltung, deutlich hervorstehenden Rippen und tiefer Dampfrinne.
Dieses wunderbare Pferd zu behandeln ist für Andrea Mais jedes Mal etwas ganz Besonderes.
Sehen und hören Sie selbst!
Sie kommentiert wiehernd die wirkungsvollsten Berührungen und steuert damit auch die ganze Behandlung.
Die Vorher- und Nachherbilder sprechen für sich.
Seit dieser ersten Behandlung sind nun Tage vergangen, in denen diese Stute fast beschwerdefrei atmet.

Wenn Sie mehr über Cranio-Sacrale-Impulsregulation wissen wollt, können Sie mich gerne auf meiner neuen Website besuchen: www.cranio-sacrale-impulsregulation.de . Viel Spass!