Hunde

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Zu manchen Zeiten gab es bis zu 20 Hunde auf meinem Hof. Sie leben im Rudel nach Rudelgesetzen, und ich, Andrea, führe sie nach Wolfsrecht an. Deshalb lebt das Rudel selbstverständlich überall da, wo ich auch bin - drinnen und draußen - sonst könnte ich meine Position ja nicht halten. Ich bemühe mich streng, die Rudelregeln einzuhalten, die ich in 20 Jahren Beobachtung erlernen konnte und erlebe, so dass auch verstörte, kranke Hunde mich verstehen. Sie treten in einen engen Kontakt mit mir, dabei wende ich zur Gesundung und Intensivierung der Bindung ebenfalls Cranio-Sacral-Therapie, Reiki und Massagen an. Die Tiere zeigen 100%tig deutlich, was sie wünschen und brauchen, und sie lieben es, so berührt zu sein! Da Hunde -wie Wölfe- von Natur aus hierarchisch organisiert sind, hören meine Hunde alle sehr gut und machen wenig Lärm, da dies im Ernstfall dem Ranghöchsten zusteht. Es ist mein Rangesrecht zu entscheiden, wer den Hof betritt - nicht das Recht der Rangniedrigen im System der Wolfsartigen. In der Nacht wachen sie hervorragend, der Situation angemessen. Ich arbeite mit verstörten Hunden, indem ich sie eng an mich binde, darüber innerlich beruhige und aufrichte. Dadurch kann ich ihnen eine klare Position bieten! Wenn ich spüre und beobachte, dass das Tier selbstsicherer geworden ist, gelten nach und nach auch die Regeln, die für alle im Rudel gelten. Die Hunde lernen erst dann - je nach ursprünglicher Schwierigkeit - sich klar unterzuordnen und bestimmten Befehlen zu gehorchen. Es macht keinen Sinn, einen ängstlichen, verstörten Hund zu früh unterzuordnen. Die Befehle wiederum halte ich pragmatisch ein, und jeder Hund hat sie bisher sehr schnell gelernt. So kommt es, dass sehr oft Menschen mit Ihren Hunden kommen und lernen, sich mit einander - möglichst auf Hundeart - zu verständigen. Hier ist innere Aufrichtung der Hundehalter - gelebte Größe - gefragt, ohne die ein kluges Tier sie nicht als ranghöher akzeptieren kann. Schließlich hing (hängt) das Überleben der wilden Wolfsarten davon ab, ganz sicher die klügsten und besten als ranghöchste auszuwählen!! Wären sie dümmeren Leittieren gefolgt, wären sie wohl heute ausgestorben.

Wen diese Lebensweise mit Hunden näher interessiert, sollte persönlich mit uns in Kontakt treten.

Leider müssen die Hunde in der Regel den Hof wieder verlassen, wenn es ihnen wieder richtig gut geht. Wir suchen dann intensiv nach dem passenden Zuhause - nach bestem Wissen und Gespür. Das Loslassen ist dann ein sehr wichtiger Prozess - also die Bindung des Hundes von mir auf den zukünftigen Menschen dieses Hundes zu übertragen. Das dauert manchmal einige Zeit, doch die Geduld dieser Menschen zahlt sich darin aus, einen klaren, glücklichen Hund mit nach Hause nehmen zu können - keinen mit gutem Willen losgerissenen!!!

Andrea Mais nimmt auch zeitweise Hunde zur Erziehung auf.

Buchempfehlung: "Mit Hunden sprechen" von Jan Fannel

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